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Klebekorkboden oder Vinylboden? Vorteile, Nachteile und Verlegung

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Sie möchten Ihren Boden renovieren und überlegen, ob ein verklebter Vinylboden oder ein Korkboden die bessere Wahl ist? Beide Bodenbeläge lassen sich vollflächig mit einem geeigneten Untergrund verkleben und bieten eine vergleichsweise geringe Aufbauhöhe. Beim Material, Gehkomfort und Wärmegefühl gibt es jedoch deutliche Unterschiede.

Ein Klebekorkboden besteht überwiegend aus verarbeitetem Kork, der aus der Rinde der Korkeiche gewonnen wird. Seine natürliche Zellstruktur sorgt für ein angenehm fußwarmes, leicht elastisches Laufgefühl. Gleichzeitig kann Kork Gehgeräusche dämpfen und eine wohnliche Atmosphäre schaffen.

Doch wie schneidet Klebekork im Vergleich zu Klebevinyl ab? Ist ein verklebter Korkboden für Fußbodenheizung geeignet? Welche Rolle spielen Versiegelung und Feuchtigkeit? Und wie werden die Korkfliesen richtig verlegt? Hier erfahren Sie alles, was Sie vor dem Kauf wissen sollten.

Was ist ein Klebekorkboden?

Ein Klebekorkboden besteht aus Korkfliesen, die direkt und vollflächig auf einen geeigneten Untergrund geklebt werden. Diese Bodenbeläge werden auch als Kork-Klebeboden, Klebekork oder Korkboden zum Verkleben bezeichnet.

Im Unterschied zu einem Klick-Korkboden benötigen die einzelnen Fliesen keine Klickverbindung. Sie werden dauerhaft mit dem Untergrund verbunden. Dadurch entsteht eine vergleichsweise dünne Bodenaufbauhöhe.

Viele Klebekorkböden sind in einer Stärke von 4 mm und einem Format von 60 × 30 cm erhältlich. Es gibt jedoch auch andere Abmessungen und Materialstärken.

Bei KorkOnline finden Sie Klebekorkböden in verschiedenen Farben und Designs, sowohl werkseitig lackiert als auch unlackiert.

Die 6 wichtigsten Vorteile von Klebekorkboden

Warum einen Korkboden zum Kleben wählen?

  • Nachwachsender Rohstoff: Kork wird aus der Rinde der Korkeiche gewonnen, ohne den Baum zu fällen.
  • Angenehm fußwarm: Die natürliche Zellstruktur reduziert die Wärmeableitung beim Kontakt mit den Füßen.
  • Elastischer Gehkomfort: Kork gibt unter Belastung leicht nach und fühlt sich weniger hart an als viele andere Bodenbeläge.
  • Weniger Gehgeräusche: Das Material kann Schall und Vibrationen dämpfen.
  • Geringe Aufbauhöhe: Viele Klebekorkfliesen sind nur wenige Millimeter stark.
  • Vielfältige Designs: Von klassischer Korkoptik bis zu hellen und modernen Oberflächen.

1. Ein natürlicher Rohstoff als Alternative zu Klebevinyl

Der wichtigste Unterschied zwischen einem Klebekorkboden und einem klassischen Klebevinylboden liegt im Ausgangsmaterial.

Vinylböden bestehen hauptsächlich aus Kunststoff, während Kork aus der Rinde der Korkeiche (Quercus suber) gewonnen wird. Die Korkeiche wächst vor allem im Mittelmeerraum, insbesondere in Portugal und Spanien.

Bei fachgerechter Ernte wird die äußere Korkschicht vorsichtig vom Baum gelöst. Die Korkeiche bleibt stehen und kann anschließend eine neue Rindenschicht bilden.

Damit ist Kork ein nachwachsender Rohstoff. Das macht ihn für Menschen interessant, die bei der Auswahl ihrer Bodenbeläge bewusst auf natürliche Materialien achten.

Allerdings sollte zwischen dem Rohstoff und dem fertigen Boden unterschieden werden. Klebekorkböden können Bindemittel, Klebstoffe, Farbstoffe und Oberflächenlacke enthalten. Die gesamte Umweltbilanz hängt deshalb auch von Herstellung, Transport, Nutzungsdauer und Entsorgung ab.

Ein Korkboden ist somit nicht automatisch in jeder Hinsicht nachhaltiger als jeder Vinylboden. Die erneuerbare Herkunft des Korks ist jedoch ein wesentlicher Materialvorteil.

2. Fußwarm und angenehm beim Barfußlaufen

Wer morgens barfuß über einen kalten Fliesenboden läuft, kennt den Unterschied zwischen harten und fußwarmen Bodenbelägen.

Kork enthält Millionen kleiner, überwiegend luftgefüllter Zellen. Dadurch besitzt das Material eine geringe Wärmeleitfähigkeit und fühlt sich bei gleicher Raumtemperatur häufig wärmer an als beispielsweise keramische Fliesen.

Gerade im Schlafzimmer, Wohnzimmer oder Kinderzimmer kann das für zusätzlichen Wohnkomfort sorgen.

Hinzu kommt die natürliche Elastizität. Ein Korkboden gibt unter Belastung leicht nach, was beim Gehen und Stehen als angenehm empfunden werden kann.

Wie ausgeprägt dieser Effekt ist, hängt unter anderem von der Stärke, Dichte und Oberflächenbehandlung des gewählten Korkbodens ab.

3. Ein leiserer Boden für mehr Wohnkomfort

Schritte, spielende Kinder und das Verrücken von Stühlen können in Wohnräumen störende Geräusche verursachen. Kork besitzt aufgrund seiner elastischen Zellstruktur schalldämpfende Eigenschaften.

Bei einem vollflächig verklebten Korkboden kann das Material einen Teil der beim Begehen entstehenden Vibrationen aufnehmen.

Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen Gehschall und Trittschall:

  • Gehschall: Geräusche, die beim Laufen im selben Raum wahrgenommen werden.
  • Trittschall: Körperschall, der über die Boden- und Deckenkonstruktion in andere Räume übertragen wird.

Wie stark ein Korkboden Geräusche tatsächlich reduziert, hängt vom gesamten Bodenaufbau, dem Untergrund und der Materialstärke ab.

Für Wohnungen mit verbindlichen Trittschallanforderungen sollten daher die geprüften akustischen Eigenschaften der vollständigen Bodenkonstruktion berücksichtigt werden.

4. Geringe Aufbauhöhe: Interessant bei Renovierungen

Bei einer Renovierung zählt oft jeder Millimeter. Eine zusätzliche Bodenhöhe kann beispielsweise Auswirkungen auf Türen, Übergangsprofile und angrenzende Räume haben.

Viele Klebekorkfliesen sind etwa 4 mm stark. Da sie direkt mit dem Untergrund verklebt werden, ist keine separate Klickverbindung erforderlich.

Ein Beispiel ist der Klebekorkboden Standard mit einer Stärke von 4 mm und einem Format von 60 × 30 cm. Auch die Variante Element Rustic ist in diesem Format erhältlich.

Beide Modelle finden Sie in unserer Kategorie lackierte Kork-Klebeböden.

Beachten Sie jedoch, dass die endgültige Aufbauhöhe auch von einer möglicherweise erforderlichen Spachtel- oder Ausgleichsschicht sowie der Verklebung abhängt.

Ein Klebekorkboden ist besonders dann interessant, wenn der vorhandene Untergrund ausreichend tragfähig, trocken und eben vorbereitet werden kann.

5. Verschiedene Farben und Designs für Ihr Zuhause

Ein Korkboden muss nicht immer die typische hellbraune Korkstruktur besitzen. Moderne Klebekorkböden sind in unterschiedlichen Farben und Oberflächengestaltungen erhältlich.

Bei KorkOnline finden Sie beispielsweise:

  • Standard: Eine klassische Korkoptik mit natürlicher Struktur.
  • Element Rustic: Eine lebendige, rustikale Korkzeichnung.
  • Champagne White: Eine helle Gestaltung für freundliche, moderne Wohnräume.
  • Parallel: Eine dekorative Korkstruktur mit charakteristischer Linienführung.
  • Forest: Eine weitere natürliche Korkvariante mit eigenständiger Oberflächenzeichnung.

Diese Ausführungen können Sie in unserer Auswahl an Korkböden zum Verkleben vergleichen.

Helle Designs passen besonders gut zu minimalistischen und skandinavischen Einrichtungen. Warme Naturtöne schaffen eine gemütliche Atmosphäre, während markantere Strukturen dem Boden einen eigenständigen Charakter verleihen.

6. Geeignet für viele Wohnräume

Klebekorkböden können in unterschiedlichen Wohnbereichen eingesetzt werden. Entscheidend sind die Belastung, die Oberflächenversiegelung und die Freigabe des jeweiligen Herstellers.

Wohnzimmer

Im Wohnzimmer verbindet ein Klebekorkboden eine natürliche Optik mit angenehmem Gehkomfort. Die leicht elastische Oberfläche kann besonders in häufig genutzten Aufenthaltsbereichen geschätzt werden.

Schlafzimmer

Hier kommen die fußwarmen Eigenschaften besonders zur Geltung. Der Boden fühlt sich auch ohne eingeschaltete Fußbodenheizung häufig angenehm an.

Kinderzimmer

Die Elastizität und die Dämpfung von Gehgeräuschen können im Kinderzimmer von Vorteil sein. Achten Sie auf eine geeignete, ausreichend widerstandsfähige Oberflächenversiegelung.

Homeoffice

Ein Korkboden kann für ein angenehmes Arbeitsumfeld sorgen. Bei Bürostühlen mit Rollen sollten die Eignung des Bodens und gegebenenfalls geeignete Bodenschutzmaßnahmen geprüft werden.

Klebekork oder Klebevinyl: Was ist besser?

Beide Bodenbeläge werden vollflächig verklebt. Dennoch unterscheiden sie sich bei Material, Laufgefühl und einigen Nutzungseigenschaften.

Eigenschaft Klebekorkboden Klebevinylboden
Ausgangsmaterial Nachwachsender Korkrohstoff Überwiegend Kunststoff auf PVC-Basis
Gehkomfort Natürlich elastisch Abhängig vom Produktaufbau
Fußwärme Von Natur aus fußwarm Abhängig von Untergrund und Temperatur
Gehgeräusche Kork kann Geräusche dämpfen Abhängig vom Material und Bodenaufbau
Feuchtigkeit Abhängig von Versiegelung und Fugen PVC ist wasserbeständig; Fugen und Untergrund bleiben relevant
Fußbodenheizung Bei geeigneten Produkten möglich Bei geeigneten Produkten möglich
Verlegung Vollflächige Verklebung Vollflächige Verklebung

Wann ist Klebekork die bessere Wahl? Wenn Ihnen natürliche Rohstoffe, ein fußwarmes Laufgefühl und eine leicht elastische Oberfläche besonders wichtig sind.

Wann kann Klebevinyl sinnvoller sein? Wenn Sie beispielsweise eine bestimmte wasserbeständige Ausführung benötigen oder ein Dekor suchen, das bei Korkböden nicht erhältlich ist.

Welche Nachteile hat ein Klebekorkboden?

Auch Kork hat Eigenschaften, die bei der Auswahl berücksichtigt werden sollten.

  • Druckstellen: Schwere Möbel und hohe Punktbelastungen können Spuren hinterlassen.
  • Feuchtigkeit: Unzureichend geschützte Fugen und Oberflächen können bei eindringendem Wasser problematisch sein.
  • Sonnenlicht: Naturmaterialien und bestimmte Oberflächen können sich durch UV-Einstrahlung farblich verändern.
  • Untergrund: Die vollflächige Verklebung erfordert eine sorgfältig vorbereitete, ebene Fläche.
  • Verlegung: Kontaktkleber lässt nach dem Zusammenfügen häufig nur wenig Spielraum für Korrekturen.

Mit einer geeigneten Produktauswahl, fachgerechten Verlegung und regelmäßigen Pflege lassen sich viele dieser Risiken reduzieren.

Ist Klebekork für Fußbodenheizung geeignet?

Ja, verschiedene Klebekorkböden können auf Fußbodenheizungen verlegt werden. Durch die geringe Aufbauhöhe bestimmter Korkfliesen kann eine direkte Verklebung bei geeigneten Systemen vorteilhaft sein.

Die natürliche Wärmedämmung von Kork bedeutet jedoch auch, dass der Wärmedurchlasswiderstand berücksichtigt werden muss.

Vor der Verlegung sollten folgende Punkte geprüft werden:

  • Freigabe des Bodenherstellers für Fußbodenheizung.
  • Wärmedurchlasswiderstand des gewählten Korkbodens.
  • Zulässige Oberflächentemperatur.
  • Eignung des Klebstoffs für beheizte Untergründe.
  • Vorgaben zum Aufheizen und Abkühlen des Untergrunds.

Nur wenn Boden, Klebstoff und Heizsystem aufeinander abgestimmt sind, ist eine fachgerechte Kombination möglich.

Kann man Klebekork im Badezimmer verlegen?

Ein vollflächig verklebter Korkboden kann unter bestimmten Voraussetzungen auch in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit eingesetzt werden.

Entscheidend ist jedoch nicht allein die Korkfliese, sondern die gesamte Konstruktion einschließlich Klebstoff, Oberflächenversiegelung, Fugen und Randanschlüssen.

Wasser, das über längere Zeit in ungeschützte Bereiche eindringt, kann Schäden verursachen. Eine Lackschicht macht deshalb nicht automatisch jeden Klebekorkboden wasserdicht.

Wichtig für Feuchträume: Verwenden Sie einen Klebekorkboden im Badezimmer nur dann, wenn der Hersteller das jeweilige Produkt und den vollständigen Bodenaufbau ausdrücklich dafür freigibt. Für dauerhaft nass belastete Flächen, beispielsweise innerhalb einer Dusche, ist ein gewöhnlicher Klebekorkboden ohne speziell freigegebenes Abdichtungssystem nicht geeignet.

Lackierter oder unlackierter Klebekork: Was ist der Unterschied?

Bei KorkOnline können Sie zwischen verschiedenen werkseitig lackierten und unlackierten Kork-Klebeböden wählen.

Lackierte Korkfliesen

Werkseitig lackierte Korkfliesen besitzen bereits eine schützende Oberflächenbehandlung. Viele Modelle im Sortiment sind mit mehreren Lackschichten versehen.

Je nach Produkt kann nach der Verlegung eine zusätzliche Versiegelung sinnvoll oder vorgeschrieben sein, insbesondere um die Fugen besser zu schützen.

Entdecken Sie unsere lackierten Kork-Klebeböden in unterschiedlichen Naturtönen und Strukturen.

Unlackierte Korkfliesen

Unlackierte Korkfliesen benötigen nach der Verlegung eine geeignete schützende Oberflächenbehandlung.

Dadurch kann die Versiegelung auf den vorgesehenen Einsatzbereich abgestimmt werden. Die richtige Lackart, Anzahl der Schichten und Verarbeitung richten sich nach den jeweiligen Herstellervorgaben.

Im Sortiment der Korkböden zum Verkleben finden Sie verschiedene Ausführungen zum Vergleichen.

Wie verlegt man einen Klebekorkboden richtig?

Ein gutes Verlegeergebnis beginnt mit einer sorgfältigen Vorbereitung. Besonders wichtig sind die Ebenheit des Untergrunds und die richtige Verarbeitung des Klebstoffs.

Schritt 1: Korkfliesen mindestens 48 Stunden akklimatisieren

Lagern Sie die Korkfliesen mindestens 48 Stunden vor der Verlegung in dem Raum, in dem sie später verwendet werden. So kann sich das Material an die dortigen Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen anpassen.

Schritt 2: Untergrund vorbereiten

Der Untergrund muss sauber, trocken, eben, tragfähig und frei von Staub und Fett sein. Unebenheiten müssen bei Bedarf vorher ausgeglichen werden.

Da Klebekork direkt mit dem Untergrund verbunden wird, können sich Unregelmäßigkeiten später im Boden abzeichnen.

Schritt 3: Prüfen, ob die Korkfliesen vorgeleimt sind

Bei vorgeleimten Korkfliesen hat KorkOnline den Klebstoff bereits auf der Rückseite der Korkfliesen aufgetragen. Sie tragen dann ausschließlich den mitgelieferten Klebstoff auf den Untergrund auf. Auf der Korkrückseite ist kein zusätzlicher Klebstoff erforderlich.

Bei nicht vorgeleimten Korkfliesen verwenden Sie einen geeigneten beidseitigen Kontaktkleber. Dabei wird der Klebstoff sowohl auf den Untergrund als auch auf die Rückseite der Korkfliesen aufgetragen.

Schritt 4: Ablüft- und Verarbeitungszeiten beachten

Halten Sie die vorgeschriebenen Ablüft-, Warte- und Verarbeitungszeiten des verwendeten Klebstoffs ein. Diese unterscheiden sich je nach Klebstoffsystem.

In unserer Kategorie Korkkleber finden Sie verschiedene Klebstoffe. Mit dem Klebstoff-Finder können Sie sich zusätzlich über die geeignete Klebeart informieren.

Schritt 5: Raum ausmessen und Korkfliesen zuschneiden

Planen Sie das Verlegemuster, messen Sie die Bodenfläche sorgfältig aus und schneiden Sie die Fliesen bei Bedarf auf Maß.

Berücksichtigen Sie dabei die Herstellerangaben zu Randanschlüssen, Bewegungsfugen und dem jeweiligen Untergrund.

Schritt 6: Korkfliesen positionieren und gleichmäßig andrücken

Positionieren Sie die Korkfliesen sorgfältig und drücken Sie die Oberfläche gleichmäßig mit geeignetem Werkzeug an.

Bei Kontaktkleber entsteht nach dem Zusammenfügen häufig sofort eine starke Verbindung. Deshalb ist eine präzise Ausrichtung besonders wichtig.

Schritt 7: Oberfläche bei Bedarf versiegeln

Prüfen Sie, ob der gewählte Boden nach der Verlegung zusätzlich lackiert werden muss. Beachten Sie die vorgeschriebenen Trocken- und Aushärtungszeiten, bevor der Boden vollständig belastet wird.

Was kostet ein Klebekorkboden?

Der Preis hängt unter anderem von der Materialstärke, dem Design, der Oberflächenbehandlung und dem Hersteller ab.

Bei KorkOnline finden Sie unterschiedliche Preisklassen, von klassischen Korkfliesen bis zu dekorativen Spezialausführungen.

Zum gesamten Projektbudget gehören gegebenenfalls auch:

  • Vorbereitung und Ausgleich des Untergrunds.
  • Geeigneter Korkkleber.
  • Zusätzlicher Korklack oder eine andere freigegebene Versiegelung.
  • Randprofile und Sockelleisten.
  • Verlegekosten bei professioneller Montage.

Wenn Sie flexibel bei Farbe und Design sind, lohnt sich außerdem ein Blick auf unsere Klebekorkböden im Sale.

Wie viel Klebekorkboden benötigt man?

Um den Materialbedarf zu berechnen, multiplizieren Sie zunächst Länge und Breite des Raums.

Zusätzlich sollten Sie Verschnitt berücksichtigen. Für ein einfaches Rechenbeispiel verwenden wir einen Zuschlag von 8 %. Bei komplizierten Grundrissen oder besonderen Verlegemustern kann mehr Material erforderlich sein.

Rechenbeispiel für einen Raum mit 20 m²:

Länge: 5 Meter
Breite: 4 Meter

Grundfläche: 5 × 4 = 20 m²

Mit 8 % Verschnitt: 20 × 1,08 = 21,6 m² Klebekorkboden.

Berücksichtigen Sie beim Bestellen die Verpackungseinheiten und runden Sie die benötigte Menge gegebenenfalls auf.

Klebekork oder Klick-Korkboden: Welche Verlegeart passt besser?

Wer sich für einen Korkboden entscheidet, steht häufig vor einer zweiten Frage: Soll der Boden verklebt oder schwimmend verlegt werden?

Ein Klebekorkboden wird direkt auf den Untergrund geklebt. Dadurch lässt sich eine vergleichsweise geringe Aufbauhöhe erreichen. Gleichzeitig ist die sorgfältige Untergrundvorbereitung besonders wichtig.

Ein Klick-Korkboden besteht dagegen aus Dielen mit einer Klickverbindung. Diese werden in der Regel schwimmend verlegt.

Das kann für Heimwerker einfacher sein, führt aber häufig zu einem höheren Bodenaufbau. Außerdem können Klick-Korkböden zusätzliche Materialien wie HDF-Trägerplatten enthalten.

Vergleichen Sie die verschiedenen Ausführungen in unserer Korkboden-Auswahl.

Häufig gestellte Fragen zu Klebekorkböden

1. Welcher Bodenbelag fühlt sich auch ohne Fußbodenheizung warm an?

Korkböden fühlen sich durch ihre geringe Wärmeleitfähigkeit häufig angenehm fußwarm an. Das gilt auch ohne Fußbodenheizung. Die tatsächliche Bodentemperatur hängt weiterhin von Raumtemperatur und Untergrund ab.

2. Welcher Bodenbelag reduziert Gehgeräusche in der Wohnung?

Elastische Bodenbeläge wie Kork können Gehgeräusche dämpfen. Wie stark der Effekt ausfällt, hängt von Materialstärke, Untergrund und vollständigem Bodenaufbau ab. Für verbindliche Trittschallanforderungen sind geprüfte Werte erforderlich.

3. Welcher dünne Bodenbelag eignet sich für eine Renovierung?

Vollflächig verklebte Bodenbeläge können bei geringer verfügbarer Aufbauhöhe interessant sein. Klebekorkfliesen sind beispielsweise in 4 mm Stärke erhältlich. Voraussetzung ist ein ausreichend ebener, trockener und geeigneter Untergrund.

4. Ist Kork ein nachhaltiges Material?

Kork ist ein nachwachsender Rohstoff aus der Rinde der Korkeiche. Für die Gewinnung muss der Baum nicht gefällt werden. Die Umweltbilanz eines fertigen Korkbodens hängt zusätzlich von Herstellung, Bindemitteln, Oberflächenbehandlung und Nutzungsdauer ab.

5. Warum ist Kork elastisch und fußwarm?

Kork besitzt eine Zellstruktur mit Millionen kleiner, überwiegend luftgefüllter Zellen. Dadurch ist das Material leicht, elastisch und wärmedämmend. Diese Eigenschaften tragen zum angenehmen Gehkomfort eines Korkbodens bei.

6. Was ist der Unterschied zwischen Klebekork und Klebevinyl?

Klebekork basiert auf dem natürlichen Rohstoff Kork, während Klebevinyl überwiegend aus PVC besteht. Kork ist von Natur aus elastisch und fußwarm. Bei Feuchtigkeitsbeständigkeit, Belastbarkeit und Pflege kommt es auf die jeweilige Produktausführung an.

7. Kann man Klebekork auf Fußbodenheizung verlegen?

Ja, sofern der Hersteller den gewählten Korkboden dafür freigibt. Entscheidend sind der Wärmedurchlasswiderstand, die zulässige Temperatur und die Eignung des Klebstoffs für den beheizten Untergrund.

8. Muss ein lackierter Klebekorkboden zusätzlich versiegelt werden?

Das hängt von der werkseitigen Lackierung und den Verlegevorschriften ab. Bei manchen Produkten ist eine zusätzliche Versiegelung nach der Verlegung sinnvoll oder vorgeschrieben. Unlackierte Korkfliesen benötigen grundsätzlich eine geeignete Oberflächenbehandlung.

9. Kann man Klebekork selbst verlegen?

Ja, mit sorgfältiger Vorbereitung und einem geeigneten Klebstoff. Die Fliesen sollten mindestens 48 Stunden akklimatisieren. Nicht vorgeleimter Kork wird mit beidseitigem Kontaktkleber auf beiden Flächen behandelt. Bei von KorkOnline vorgeleimtem Kork wird nur noch der mitgelieferte Klebstoff auf den Untergrund aufgetragen.

10. Wie pflegt man einen verklebten Korkboden?

Entfernen Sie Staub und Sand regelmäßig mit einem weichen Besen oder Staubsauger. Ein entsprechend versiegelter Korkboden kann normalerweise nebelfeucht gereinigt werden. Vermeiden Sie stehendes Wasser und schützen Sie die Oberfläche mit geeigneten Möbelgleitern.

Fazit: Ist Klebekork eine gute Alternative zu Vinyl?

Ein Klebekorkboden ist eine interessante Alternative zu Klebevinyl, wenn Sie einen vollflächig verklebten Boden mit natürlicher Materialbasis suchen.

Die besondere Zellstruktur des Korks sorgt für ein angenehm warmes, leicht elastisches Laufgefühl. Gleichzeitig bietet das Material schalldämpfende Eigenschaften und ist in unterschiedlichen Farben und Designs erhältlich.

Entscheidend für die richtige Wahl sind jedoch auch die Anforderungen des Raums, die Oberflächenversiegelung, der Untergrund und die gewünschte Verlegeart.

Wer diese Punkte berücksichtigt, findet in Klebekork eine vielseitige Bodenlösung für zahlreiche Wohnbereiche.

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Für die Verlegung finden Sie außerdem passende Korkkleber und Kontaktklebstoffe.